Grassi liest 2013: Die Leipziger Buchmesse in den GRASSI Museen

Der Schnee lässt sich so langsam – ja, sehr langsam – wieder von der Sonne besiegen, hier und da sprießen ein paar Schneeglöckchen aus dem Boden… es muss mal wieder Buchmesse sein.

Und wieder einmal sind die drei Leipziger GRASSI Museen Veranstaltungsort einer Reihe von Lesungen und Events des jährlich zur Buchmesse stattfindenden Festivals “Leipzig liest”.

Wie üblich findet der größte Teil der Veranstaltungen im GRASSI Museum für Völkerkunde statt. Mit zehn Veranstaltungen in nur drei Tagen ist das Programm genauso abenteuerlich wie abwechslungsreich. Es reicht von der ersten deutschen Übersetzung von “Nellie Bly: In 72 Tagen um die Welt” über “Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod”, ein Reiseroman durch Frankreich und Haiti, bis zu “Armenien – Land am Ararat: Geschichte, Religion und Tradition”. Um nur drei zu nennen…

Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst und dem GRASSI Museum für Musikinstrumente ist das Tempo etwas geringer. Was nicht heißen soll, dass es die Qualität auch wäre.

Im Museum für Angewandte Kunst nimmt Wolfgang Geisthövel seine Leser in “Brasilien als und in der Literatur” mit auf eine Entdeckungsreise durch das literarische Brasilien, während Christine Kaufmann uns mit “Scheinweltfieber” mit hinter die Kulissen des Schauspielerberufs nimmt und bei “Vom Locken der Federn” Fiona Bennett auf ein viertel Jahrhundert als eine der besten deutschen Modedesignerinnen zurückblickt.

Etwas vorhersehbar, obwohl gleichsam beruhigend, ist, dass das Museum für Musikinstrumente das Richard Wagner Buch “Genie und Wahn. Die Lebensgeschichte des Richard Wagner” von Axel Brüggemann ins Programm aufgenommen hat. Daneben gibt es zwei, man kann sagen, instrumentenbasierte Events. In “Mythos Gitarre. Geschichte, Interpreten, Sternstunden” liest Hannes Fricke aus seiner Dokumentation über die Geschichte des wahrscheinlich zugänglichsten Saiteninstruments, während, um den 70. Geburtstag des Jazz Schlagzeugers Günter Baby Sommer zu feiern, das Museum einen Abend des musikalisch-literarischen Theaters “Günter Baby Sommer und das Räumliche der Musik. Ein musikalisch-literarisches Wissenschaftstheater” mit Friedrich Kettlitz, Oliver Schwerdt und Günter Baby Sommer präsentiert.

Das vollständige Programm aller Leipzig liest Veranstaltungen im GRASSI Museum zu Leipzig ist unter Leipzig Liest 2013 @ Grassi Museum Leipzig zu finden.

grassi liest 2013

Grassi liest 2013

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Hinter die Kulissen geschaut: Tag der offenen Tür im GRASSI Museum 2013

Am Sonntag, dem 3. März 2013 laden die drei GRASSI Museen Leipzig interessierte Besucher ein, einen Blick hinter normalerweise verschlossene Türen des Museums für Angewandte Kunst, des Museums für Völkerkunde und des Musikinstrumentemuseums zu werfen.

Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst konzentriert sich am Tag der offenen Tür auf das Thema Sammlungen und Ausstellungen. In einer Reihe von Präsentationen und Führungen erklären die Mitarbeiter wie eine Sammlung zusammenkommt, wie sie organisiert und gepflegt wird und dann von einer Sammlung zu einer (im besten Falle erfolgreichen) Ausstellung wird.

Das GRASSI Museum für Musikinstrumente bietet zwei spezielle Führungen an: eine führt durch die Studiensammlung und eine erforscht die geheime Welt der mechanischen Musikmaschinen.

Im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig können Besucher an diesem Tag den Restauratoren Johannes Thümmler, Carola Grundmann, Thomas Miethe und Uwe Grunwald über die Schultern schauen. Außerdem gibt es die Möglichkeit alle fünf Kontinente zu bereisen und zu erfahren wie das Museum seine umfangreiche Sammlung betreut und organisiert.

“Hinter die Kulissen geschaut” Tag der offenen Tür im GRASSI am 3. März 2013 von 10 bis 18 Uhr. Eintritt: € 4,50, bis 18 Jahre frei.

Das vollständige Programm gibt es hier.

Hinter die Kulissen geschaut Grassi Museums Open Day 2013

Hinter die Kulissen geschaut: Tag der offenen Tür im GRASSI 2013

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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig: Plantagenleiter und Sammler – Robert Visser und seine Minkisi-Kollektion

1882 kam der damals 22 Jahre alte Carl Friedrich Wilhelm Robert Visser nach Loango, Westafrika, wo er die nächsten Jahrzehnte bleiben sollte.

Obwohl er in erster Line als Plantagenleiter für die Rotterdamer Nieuwe Afrikaansche Handels-Vennootschap angestellt war, erforschte er in seiner Freizeit die bis dato kaum bekannte bzw. kaum verstandene Region, ihr Volk und ihre Sitten.

Außerdem sammelte Visser in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Zoo Objekte im Auftrag für das Leipziger Völkerkunde Museum.

Objekte, die die Basis für die Ausstellung MINKISI – Skulpturen vom Unteren Kongo bilden.

Um Robert Vissers Leben, Arbeit und die Zeit zu erklären, führt Anne-Katherine Hein durch die Ausstellung mit allen Hintergrundinformationen und Anekdoten zu dem Mann, der das letztlich alles möglich gemacht hat.

“Plantagenleiter und Sammler – Robert Visser und seine Minkisi-Kollektion” findet am Sonntag, den 20. Januar, 15 Uhr im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig statt. Tickets kosten 5 Euro (ermäßigt 4 Euro).

Grassi Leipzig Ethnography Museum Robert Visser Minkisi Collection

Robert Visser und der frühere Direktor vom Völkerkunde Museum vor der "Visser Vitrine" (Foto: Archiv des Museums für Völkerkunde zu Leipzig)

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GRASSI Museum für Musikinstrumente Konzert: Geistliche Musik ungarischer Komponisten des 20. Jahrhunderts

Alle, die immer noch in Erinnerungen an die Weihnachtschöre schwelgen, dürfen sich über ein Konzert im GRASSI Museum für Musikinstrumente zu Leipzig freuen. Am Samstag, den 19. Januar,  findet dort ein Konzert des Kirchenmusikalischen Instituts der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig statt.

Der Schwerpunkt liegt auf geistlicher Musik ungarischer Komponisten des 20. Jahrhunderts und wird Werke der Komponisten Lajos Bárdos, Zoltán Kodály, György Orbán und László Halmos beinhalten.

GRASSI Museum für Musikinstrumente Konzert: Geistliche Musik ungarischer Komponisten des 20. Jahrhunderts, 19.01.2013, 16 bis 18 Uhr.

Eintritt 3,00 Euro

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GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig: Trödel oder Kostbarkeit?

In der Simpsons Folge “Homer und gewisse Ängste” (Original: ”Homer’s Phobia”) von 1997 versucht Marge die Rechnung für eine Reparatur durch den Verkauf eines Familienerbstücks von ihrer Großmutter zu begleichen.

Tragischerweise stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht etwa um eine sehr seltene Figur aus dem Bürgerkrieg, sondern um nicht mehr als eine Werbeaktions-Whiskey-Flasche handelt.

Eine Situation, die wir doch alle kennen!

Um solchen enttäuschenden Ereignissen vorzubeugen, finden im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig regelmäßig Veranstaltungen statt, bei denen Experten den Wert von mitgebrachten Objekten bestimmen. D.h. jeder kann seine vermeintlich wertvollen Familienerbstücke mitbringen und hat danach endlich Klarheit darüber, ob es sich dabei wirklich um seltenes Porzellan aus dem 19. Jahrhundert handelt oder ob es doch nur eine Attrappe ist.

Und weil der Januar traditionell der Monat des Aufräumens und Entrümpelns ist, ist die nächste “Trödel oder Kostbarkeit?” Veranstaltung günstig am Dienstag, den 22. Januar gelegen.

Das Angebot ist kostenlos und für alle Arten von Kunst und Handwerk geeignet, jedoch begrenzt auf 50 Teilnehmer und 3 Stücke pro Person. Früh da sein lohnt sich also….

“Trödel oder Kostbarkeit?” im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig findet am 22.01.2013 zwischen 16 und 18 Uhr statt.

Einen guten Einblick in das, was einen dort erwartet, findet man in dem Video vom MDR TV von “Trödel oder Kostbarkeit?” im Juni 2012:

Grassi Museum for Applied Arts Leipzig Trödel oder Kostbarkeit

GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig: Trödel oder Kostbarkeit (Um das Video zu sehen, klicken.....)

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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig: MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo

Als der Wind den ersten Schnee des Winters vom Dach des GRASSI Museum Komplex blies, konnte man im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig einen ersten Blick auf die große Winterausstellung werfen.

Eine Ausstellung, die ihren Besucher in eine andere Welt mitnimmt, weit weg von dem eintönigen, frostigen Winter in Europa.

Kuratiert von Dr. Christine Seige bietet “MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo” einen einmaligen Blick in die kulturelle Tradition Afrikas, die zunächst weit weg von unserer Existenz scheint, in Wahrheit aber gar nicht so weit weg ist: Die Rolle der Minkisi als Glücksbringer und schützende Wesen ist etwas, womit wir alle etwas anfangen können. Etwas, das auch wir von Zeit zu Zeit brauchen.

Das erste, was einem beim Betreten der Ausstellung ins Auge springt, ist die Größe mancher Exponate; es sind nicht alles 10 cm hohe Schnitzarbeiten.

Und das Zweite ist die Brutalität, die man in manchen Arbeiten sieht. Nicht brutal im Sinne von gewalttätig, sondern im Sinne von schonungslos, erbarmungslos, unerbittlich. Das sind keine niedlichen Volkskunstfiguren der Sorte wie sie Alexander Girard gesammelt hat. Minkisi bedeutet Arbeit.

Etwas, was sie faszinierend macht.

Neben der einzigartigen Ausstellung der Minkisi, stellt die Ausstellung auch das ehemalige Königreich von Loango vor, wo die Figuren ihren kulturellen und historischen Ursprung haben.

Etwas, was einem nicht nur hilft, die Minkisi besser zu verstehen, sondern auch das Schneegestöber vor den Mauern des Museums zu vergessen.

MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo kann bis zum 2. Juni 2012 im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig gesehen werden.

Neben der Ausstellung hat das Museum ein Rahmenprogramm organisiert. Alle Informationen findet man unter: www.mvl-grassimuseum.de

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Hochschule für Musik und Theater Leipzig: Festakt 125 Jahre Grassistraße 8

Gegründet 1834 von Felix Mendelssohn Bartholdy, ist die Hochschule für Musik und Theater Leipzig Deutschlands älteste Musikhochschule. Am 5. Dezember 2012 feiert sie das 125. Jubiläum der Eröffnung des ältesten originalen, erhaltenen Gebäudes – jenem in der Grassistraße 8.

Um das Ereignis zu würdigen, findet am Samstag, den 8. Dezember im Großen Saal in der Grassistraße 8 ein Festakt statt.

Neben einer Gedenkrede von Dr. Wolfgang Hocquél, Geschäftsführer der Kulturstiftung Leipzig und einem abwechslungsreichen Musikprogramm von HMT Studenten, wird an dem Abend außerdem eine Ausstellung eröffnet, die der Universität, vor allem aber der Grassistraße 8 gewidmet ist.

Der Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Grassistraße 8 findet am Samstag, den 8. Dezember, 11 Uhr statt. Jeder ist willkommen.

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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig: MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo

Leipziger Völkerkundemuseum MINKISI - Skulpturen vom unteren Kongo

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig: Skulpturen vom unteren Kongo

Am Dienstag, den 6. Dezember wird im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig die Ausstellung “MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo” eröffnet.

Für die Menschen des ehemaligen Königreichs von Loango – einem heutigen Teil vom Kongo – war kaum etwas so wichtig wie ihr Minkisi: figürliche Schnitzereien oder sogenannte Kraftfiguren.

Das GRASSI Museum für Völkerkunde besitzt die größte Sammlung solcher Minkisis und am 6. Dezember 2012 wird die erste große Ausstellung über die Minkisi und die Kultur, in der sie beheimatet sind, eröffnet.

“MINKISI – Skulpturen vom unteren Kongo” läuft  vom 6. Dezember 2012 bis 2. Juni 2013 im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 6. Dezember, 18 Uhr statt und ist für alle offen.

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Bauhaus Dessau: Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther

Für alle, die bei “Zwei Leben für die Fotografie – Lillian Bassman und Paul Himmel” ihre Leidenschaft für Fotoausstellungen wiederentdeckt haben: Am Dienstag, den 4. Dezember öffnet die Stiftung Bauhaus Dessau ihre Winterausstellung “Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther”.

Die Ausstellung zeigt 59 Bilder aus der Thomas Walther Sammlung und verspricht einen faszinierenden “hinter die Kulissen”-Blick in das Bauhaus von 1925 bis 1931 mit Bildern von den Tagesabläufen, dem Unterricht und dem sozialen Leben am Bauhaus Dessau. In dieser Hinsicht kann die Ausstellung auch als Fortsetzung von “Bauhaus Art as Life” im Barbican Centre London Anfang des Jahres betrachtet werden.

Unter den vorgestellten Bauhäuslern in “Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther”, ob als Fotografen oder Fotografierte, sind Herbert Bayer,  Marcel Breuer, T. Lux Feininger, Hannes ­Meyer und ­László ­Moholy-Nagy.

Neben der Ausstellung selbst gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops, Lesungen und Führungen durch die Ausstellung.

“Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther” läuft im Bauhaus Dessau vom 4. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013.

Weitere Informationen gibt es unter www.bauhaus-dessau.de

Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther

Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther.

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GRASSI Museum für Musikinstrumente: Kinoorgel live – Der General

Jetzt, wo der Winter wieder seine kalten Arme um uns schlingt, kreisen die Gedanken vermehrt um beheizte Räume, Decken, Glühwein und gute Filme. Oder besser noch: ein guter Film, der von einer Kinoorgel begleitet wird.

Am Mittwoch, den 12. Dezember, wird die Kinoorgel des GRASSI Museums für Musikinstrumente durch die erfahrenen Finger des Musikdirektors der Uni Leipzig David Timm zum Leben erweckt, wenn er die Begleitmusik zu “The General/Der General” spielt.

In dem Stummfilm von 1926 spielt Buster Keaton den Lokomotivführer der General, einer Lokomotive der Western & Atlantic Railroad. D.h. der Film ist gespickt mit Aufnahmen von fahrenden Zügen, Verfolgungsjagden und ähnlichem, also wie gemacht für eine Kinoorgel.

Und mit der original Orgel von 1931 passen Bild und Ton nicht nur in künstlerischer Hinsicht perfekt zueinander, sondern auch historisch.

Wie könnte man einen eisigen Dezemberabend besser verbringen?

Kinoorgel live – Der General im GRASSI Museum für Musikinstrumente zu Leipzig am Mittwoch, den 12. Dezember @ 19.30 Uhr.

USA 1926 R: Buster Keaton und Clyde Bruckman, D: Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender, Joe Keaton, Charles Henry Smith, s/w, stumm mit englischen Zwischentiteln und deutschen Untertiteln, 107 min

Tickets 10,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro / Gruppen ab 8 Personen 6,00 Euro pro Person Familien Ticket (2 Erwachsene und mindestens 3 Kinder) 20,00 Euro

Grassi Museum for Musical Instruments Kinoorgel live The General

Grassi Museum für Musikinstrumente zu Leipzig Kinoorgel live: Der General

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