GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig: Atelier Natur – Kunst aus Erd- und Pflanzenfarben

Jeder, der schon mal die Kunst der Aborigines oder amerikanischen Ureinwohner in einer GRASSI-Ausstellung bewundern konnte, wird bestätigen, dass die Natur uns die intensivsten, wärmsten und interessantesten Farben schenkt.

Aber es müssen nicht immer exotische Farben sein, die Kunst zum Leben erwecken.

Am Sonntag, den 14. Juli, nimmt Anja Hümmer interessierte Besucher mit auf eine Entdeckungsreise durch das Reich der Erd- und Pflanzenfarben im Johannisfriedhof, mit denen danach Sand- und Rindenkunstwerke gestaltet werden können.

Der Nachmittag kostet 5,00 Euro, ist aber auf maximal 15 Teilnehmer beschränkt. Um Voranmeldung wird unter 0341/9731900 gebeten.

Atelier Natur – Kunst aus Erd- und Pflanzenfarben findet am Sonntag, 14. Juli 2013, 14.00 Uhr statt.

Veröffentlicht unter Völkerkunde | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert

Philipp Weber – Creation of a Strange Symphony

Auf dem DMY Designfestival 2013 hat ein Projekt den begehrten DMY Award gewonnen, das zwei der drei Fachgebiete des GRASSI Museums verbindet. Mit ein bisschen gutem Willen könnte es sogar alle drei Bereiche abdecken.

Die Geschichte fängt damit an, dass der Student der Eindhoven Design Academy Philipp Weber beschloss, mehr über das Glasblasen zu erfahren. Er lernte den belgischen Glasbläser Christophe Genard kennen, welcher Phillip in die Tiefen dieses Handwerks einführte.

Je tiefer Phillip eintauchte, um so mehr verstand er dass sich das Handwerk seit Entstehung der Zunft so gut wie gar nicht verändert hatte. Und er erkannte auch den Grund: Das Hauptwerkzeug eines Glasbläsers ist immer noch das gleiche wie damals als das erste Glas geblasen wurde. Während Künstler und Designer über die Jahrhunderte neue Wege entwickelt haben um das geblasene Objekt zu formen, färben und zu dekorieren, wird nach wie vor durch das eine Rohr geblasen.

Zusammen haben sich Christophe Genard und Phillip Weber daran gemacht, das zu ändern und ein Drei-Rohr-System entwickelt, das dem Glasbläser neue Möglichkeiten in der Formgebung der Objekte von innen gibt. Die Glasbläsertrompete war geboren.

Ein Musikinstrument für angewandte Kunst!

Und mit Holland und Belgien als fremde Kulturen hätten wir auch die Völkerkunde abgedeckt…

Ein paar Bilder von Philipp Weber – Creation of a Strange Symphony – so gesehen auf dem DMY Berlin 2013.

Philipp Weber Creation of a strange Symphony DMY Berlin

Philipp Weber - Creation of a Strange Symphony

Philipp Weber Creation of a strange Symphony DMY Berlin

Philipp Weber - Creation of a Strange Symphony

Philipp Weber Creation of a strange Symphony DMY Berlin

Philipp Weber - Creation of a Strange Symphony. Ein paar Resultate.

Philipp Weber Creation of a strange Symphony DMY Berlin

Philipp Weber - Creation of a Strange Symphony. Ein paar Resultate.

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst, Ausstellungen, Musikinstrumente | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert

Bauhaus Archiv Berlin: ON-TYPE – Texte zur Typografie

Nach der Sven-Temper-Ausstellung Raumbilder in der Galerie Hans-Peter Jochum, gibt es nun den nächsten Tipp für alle Berlin-Reisenden in den kommenden Wochen.

Bis zum 5. August zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die Ausstellung ON-TYPE – Texte zur Typografie, in der 100 Jahre Schriftgestaltung im deutschsprachigen Raum untersucht werden.

ON-TYPE – Texte zur Typografie wurde von Studenten der Fachhochschule Mainz konzipiert und präsentiert die Entwicklung von Font Design und Typografie sowohl chronologisch als auch im Kontext von sieben zentralen Themen, u.a. dem Einfluss des Deutschen Werkbundes, der Bedeutung der Typografie in Nazideutschland und den Auswirkungen der weiter voranschreitenden Digitalisierung.

Texte selbst liest man ja eher, das Ausstellungskonzept von ON-TYPE – Texte zur Typografie ist aber sehr interaktiv.

Die Wände der Ausstellungsflächen im Bauhaus-Archiv sind mit Papierblättern verziert, auf die Hintergrundtexte, Designerbiografien oder Beispiele wichtiger Schriftarten gedruckt sind. Besucher können diese Texte/Briefe nach Bedarf sammeln und ihren eigenen Katalog zusammenstellen.

Neben der Ausstellung hat das Bauhaus-Archiv auch ein Begleitprogramm mit Gesprächen und Voträgen organisiert.

ON-TYPE – Texte zur Typografie ist noch bis zum 5. August im Bauhaus-Archiv Berlin zu sehen.

Details gibt es unter www.bauhaus.de

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst, Ausstellungen, Bauhaus | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert

GRASSI Museum für Musikinstrumente: BachFest – Vom rechten Thon

Im Rahmen des Bachfests 2013 zeigt das GRASSI Museum für Musikinstrumente wie früher Instrumente gestimmt wurden. Heutzutage kann ja jedes Smartphone ein Klavier stimmen. Aber wie hat man den richtigen Ton zu Bachs Zeiten hingekriegt?

Unter dem Titel “Vom rechten Thon” demonstrieren Dozenten der Fachrichtung Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater Leipzig eine Reihe von Techniken an Tasteninstumenten der damaligen Zeit. Moderiert wird der Abend von Veit Heller, die musikalische Unterstützung kommt von Eckhard Kuper.

Vom rechten Thon findet am 17. Juni 2913, 18.30 Uhr im GRASSI Museum für Musikinstrumente statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.bach-leipzig.de/bachfest

Veröffentlicht unter Musikinstrumente | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert

Sven Temper: Raumbilder @ Galerie Hans-Peter Jochum Berlin

Noch bis zum 6. Juli zeigt die Galerie Hans-Peter Jochum Berlin die Ausstellung “Raumbilder” mit neuen und weniger neuen Arbeiten des Gewinners des Grassipreises der Sparkasse Leipzig 2012 Sven Temper.

Zu sehen sind nicht nur die Möbelentwürfe, für die er letztes Jahr auf der Grassimesse ausgezeichnet wurde, sondern auch weniger bekannte Beispiele seines künstlerischen Schaffens.

Die Ausstellung in Berlin ist ungezwungener als damals zur Grassimesse in Leipzig und erlaubt so auch ein entspannteres Entdecken der Arbeiten. Die Stücke können in situ erlebt werden und darum geht es Sven Temper ja auch.

Neben Sven Temper zeigt “Raumbilder” auch Arbeiten eines weiteren Grassimesse-”Alumnus”: der Absolventin der Burg Giebichenstein Halle Jennifer Dengler.

Die beiden hatten sich auf der Grassimesse kennengelernt und Sven lud Jennifer ein in der Galerie Hans-Peter Jochum mit auszustellen. Außerdem entwarf er ein Sideboard extra für Jennifers experimentelle Keramikkollektion “Out of the Box”.

Eine schöne Geschichte, oder? Fast so schön wie das Sideboard. Oder die Keramik.

Sven Temper: Raumbilder ist bis zum 6. Juli 2013 in der Galerie Hans-Peter Jochum, Knesebeckstraße 54, 10719 Berlin-Charlottenburg zu sehen.

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst, Ausstellungen, Grassimesse | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Andrea Brena: Armstricken

Im zeitgenössischen Design und der angewandten Kunst geht es nicht nur um das Entwickeln neuer Formen, sondern auch um die von neuen Herstellungsverfahren und das Experimentieren mit neuen Materialien.

Vor einigen Jahren gewann beispielsweise Hiawatha Seiffert für seine Schalen, die er aus ausrangierten Fahrradketten herstellte den Grassipreis der Sparkasse Leipzig. Wir fangen besser gar nicht erst an die Bandbreite von Materialien zu diskutieren, die man zurzeit in der Ausstellung “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” zu sehen bekommt.

Der in Eindhoven lebende italienische Designer Andrea Brena fertigt Objekte aus Kleidungsresten, indem er sie mit den Armen in eine Form strickt.

Auch wenn Andrea das Armstricken selbst nicht erfunden hat, so hat er das kuriose Hobby all derer, die es nie gelernt haben mit Stricknadeln umzugehen, doch in etwas Größeres überführt.

Armstricken ist ein überaus demokratischer Prozess, den jeder lernen kann, und für den es kaum mehr als zwei Arme und einige Stücken Material braucht. Das Resultat dieser Handarbeit ist eine Zusammensetzung verschiedener Materialien, die so einzigartig und anspruchsvoll, wie auch zart und vertraut erscheint. Da die Dichte des Gewebes in hohem Maße mit dem Umfang der Arme zusammenhängt, ist jedes Stück ganz direkt mit seinem Urheber verbunden.

Offensichtlich eignet sich das Armstricken nicht für die Massenproduktion, es ist aber ein wunderbar sozialer Prozess, der einlädt sich mit anderen zusammenzusetzen und Alltagsobjekte herzustellen – sei es ein Sofa, ein Teppich, eine Hängematte oder was auch immer. Theoretisch wäre es auch möglich Schuhe zu kreieren.

Andrea hat seine Technik auf verschiedenen europäischen Designfestivals vorgeführt und sie nicht nur im April auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt, sondern auch seinen ersten Workshop abgehalten und versucht allen Begeisterten die Geheimnisse des Armstrickens näher zu bringen.

Einige Eindrücke davon…

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: Andrea Brena armstrickend in Mailand

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: Andrea Brena bei der Arbeit...

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: ... und einige Resultate des Arbeitsprozesses.

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Es ist wohl angemessen zu behaupten, bedenkt man welchen Einfluss Henry van de Veldes Zeit in Weimar auf die europäische Entwicklung des Designs und der Architektur hatte, dass diese Stadt in Thüringen ihn ziemlich hängen lässt.

1902 zog Henry van de Velde nach Weimar, um seine Position als Direktor der neu gegründeten Kunstgewerbeschule anzutreten und entwickelte dort seine Ideen zum “Neuen Stil” der Architektur und des Designs.

Als ausländischer Staatsangehöriger war Henry van de Velde während des Krieges gezwungen der Polizei in nervtötender Regelmäßigkeit Bericht zu erstatten. Zudem war er, und das war für van de Velde wohl das Schlimmste, dem andauernden Misstrauen und der Missbilligung seiner Mitmenschen ausgesetzt.

1915 gab van de Velde es schließlich auf und verließ Deutschland, um in sein Heimatland Belgien zurückzukehren. Dies allerdings nicht ohne vorher Walter Gropius als seinen Nachfolger in Weimar vorzuschlagen, was wiederum zu einer anderen Geschichte gehört.

Etwa hundert Jahre nachdem van de Velde Weimar verlassen hat und um die hundertfünfzig Jahre nach seiner Geburt, widmet die Stadt einem der wichtigsten Mitstreiter der europäischen Kunst-, Design- und Architekturgeschichte nun endlich eine umfangreiche Ausstellung.

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Mit ungefähr siebenhundert Exponaten ist “Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit” die umfangreichste van-de-Velde-Ausstellung, die jemals stattgefunden hat. Zu sehen ist eine breit gefächerte Erkundung dieses führenden Protagonisten des Umbruchs vom Historismus zur Moderne, der sich zur Jahrhundertwende ereignete. Eines Wechsels, der auch heute nachfühlbar ist und eine zentrale Rolle in den Diskursen der Kunst, des Designs und der Architektur spielt.

Henry van de Velde gilt als Anhänger des Konzepts “Gesamtkunstwerk”, und so umfasst auch sein Werk fast alle Medien: Metall- und Porzellanarbeiten, Holz- und Glasobjekte, Malereien sowie Dinge aus Ton und Leder etc…

“Leidenschaft, Funktion und Schönheit” zeigt van de Veldes Kreativität in all diesen Facetten, begleitet durch exemplarische Werke seiner Arbeit als Architekt und Möbeldesigner.

Das Resultat ist das faszinierende Portrait eines Mannes, der getrieben war von dem Glauben, dass es, neben den Dingen, die seine Zeitgenossen zu bieten hatten, andere und bessere Dinge geben müsse. Die Ausstellung stellt sich nicht ausreichend der Behandlung van de Veldes während der Kriegsjahre, doch wird die Bemühung um eine Wiedergutmachung sehr deutlich.

Die Ausstellung “Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit” läuft bis zum 23. Juni 2013 im Neuen Museum Weimar.

Sämtliche Details sind auf www.klassik-stiftung.de zu finden.

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst, Ausstellungen, Bauhaus | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert

Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Bis 9. Juni 2013 ist im Völkerkunde Museum Herrnhut eine Fotografieausstellung zu sehen, die sich dem Stamm der “Crow” widmet – eine der größten Ansammlungen amerikanischen Indianer.

Die fotografischen Arbeiten von Gunter Jentzsch, “Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas”, erforschen nicht nur, wie sich traditionelle Kulturen in unserer modernen Welt repräsentieren. Sie sind auch ein Fest der indianischen Gesellschaft Amerikas und deren Erbe.

“Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas” kann bis zum 9. Juni im Völkerkundemuseum Herrnhut, Goethestraße 1, 02747 Herrnhut besichtigt werden.

Sämtliche Details sind auf www.voelkerkunde-herrnhut.de zu finden.

Völkerkundemuseum Herrnhut Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Völkerkunde | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert

GRASSI Museum für Angewandte Kunst: Starker Auftritt Experimentelles Schuhdesign

Die Entscheidung von Papst Franziskus seine eigenen schwarzen Schuhe statt der extra angefertigten roten Slipper zu tragen, ist nicht nur eine katholische Kuriosität, sondern auch ein sehr subtiles Zugeständnis an die kulturelle Bedeutung von Schuhwerk in der modernen Gesellschaft.

Bis zum 29. September 2013 gibt das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig mit der Ausstellung “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” einen Einblick in die vielseitige Natur dieser kulturellen Erscheinung.

Von Liza Snook vom virtualshoemuseum.com mit kuratiert, präsentiert “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” über 200 Entwürfe von 150 Künstlern und Designern mit dem Ziel Schuhe in Bezug auf sieben verschiedene Themen, wie z.B. Kunst/Konvention/Kitsch, Reduktion oder Fetisch, zu erklären.

Wie bei allen guten Ausstellungen ist der zentrale Punkt, nicht die Objekte selbst, sondern was uns die Objekte mitteilen. Schuhe als Sozialkritik, Schuhe als ökologische Lösung, Schuhe als Zugeständnis an die eigene Identität…

Und nicht notwendigerweise Schuhe für den alltäglichen Gebrauch. Die Merhheit der Schuhe ist vielmehr Elton John 1976…

“Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig endet am 29. September 2013.

Ergänzend zu der Ausstellung findet ein Rahmenprogramm statt.

Vollständige Informationen unter http://www.grassimuseum.de/veranstaltungen.0.html

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Eames by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz

All jenen, die nach einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Möbeldesigns von Charles und Ray Eames suchen als die der Dauerausstellung “Jugendstil bis Gegenwart“ im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig, sei ein Ausflug ins nahe Chemnitz empfohlen.

Bis zum 9. April 2013 findet im Wasserschloss Klaffenbach die Ausstellung “Eames by Vitra” statt. Die Ausstellung wird von Vitra kuratiert und bietet einen umfangreichen Überblick über die Stuhldesigns von zwei der wichtigsten Protagonisten des modernen Designs in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Angefangen bei ihren gebogenen Sperrholzstühlen aus den 1940er Jahren über die Draht, Kunststoff und Aluminium Stühle, beinhaltet “Eames by Vitra” außerdem Beispiele für so einzigartige Designklassiker wie die Liege La Chaise oder den Eames Lounge Chair.

Neben Beispielen der Möbeldesigns, findet der Besucher bei “Eames by Vitra” außerdem Fotos, Videos und Texte, die den Hintergrund zu ausgewählten Themen erklären und helfen, das Werk von Charles und Ray Eames in den Kontext ihrer Zeit einzuordnen.

Die Ausstellung kann in keinster Weise als Eames Retrospektive betrachtet werden, viel mehr handelt es sich um einen detaillierten Blick auf einen Aspekt der Arbeiten von Charles und Ray Eames.

Und um einen einen durchaus angenehmen Anreiz für einen Ausflug zu dem durchaus sehenswerten Wasserschloss Klaffenbach.

“Eames by Vitra” kann noch bis zum 9. April im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz gesehen werden.

Vollständige Informationen unter www.wasserschloss-klaffenbach.de

Veröffentlicht unter Angewandte Kunst, Ausstellungen | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert