Internationales Keramik-Museum Weiden: Koreanische Keramik. Kap-Sun Hwang

Das Internationale Keramik-Museum Weiden präsentiert noch bis zum 7. Oktober eine Sonderausstellung, die dem koreanischen Keramiker Kap-Sun Hwang gewidmet ist.

Geboren und aufgewachsen in Seoul studierte Kap-Sun Hwang zunächst Keramik am Seoul College of Fine Arts der National University, bevor er 1990 nach Deutschland übersiedelte. 1998 schloss er sein Zweitstudium der Keramik an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ab. Nach einer Zeit als freier Mitarbeiter der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen und einer Gastprofessur in China, wurde er Professor für Keramik an seiner alten Universität in Seoul – und das obwohl er noch immer in Kellinghusen wohnte, einer kleinen Stadt unweit von Kiel, wo er 2001 sein eigenes Studio eröffnete.

Diesem Kontrast und der Symbiose zwischen den deutschen und koreanischen Einflüssen auf Kap-Sun Hwangs Arbeit wird bei der Ausstellung in Weiden besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Wir geben zu, dass wir die Ausstellung noch nicht gesehen haben, wir sind aber mit seiner Arbeit vertraut.

Kap-Sun Hwang hat schon zwei mal an der Grassimesse teilgenommen und gewann 2008 den Grassipreis der Sparkasse Leipzig.

Koreanische Keramik. Kap-Sun Hwang kann noch bis zum 7. Oktober im Internationalen Keramik-Museum Weiden besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen gibt es unter http://die-neue-sammlung.de/weiden/.

International Ceramic Museum Weiden: Korean ceramics. Kap-Sun Hwang

Internationales Keramik-Museum Weiden: Koreanische Keramik. Kap-Sun Hwang (Foto Bernd Perlbach)

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