Mies van der Rohe Haus Berlin: Freund oder Feind? – Das Bauhaus und die Tapete

Es hätte uns ja sehr interessiert, was das Designmagazin wallpaper* (engl. = Tapete) zum Bauhaus gesagt hätte, wenn es die Zeitschrift in den 1920er Jahren schon gegeben hätte. Aber bei der Diskussion am 21. September im Mies van der Rohe Haus, Berlin geht es tatsächlich um Tapeten – und um ihre kuriose Beziehung zur Bauhaus-Schule.

Für Bauhaus-Direktoren wie Mies van der Rohe oder Hannes Meyer waren Tapeten in vielerlei Hinsicht ein Störfaktor, der im Widerspruch zu ihren Idealen und ihrer Philosophie stand. Und dennoch schloss Hannes Meyer 1929 einen Vertrag mit dem Tapetenproduzenten und Mitglied des Deutschen Werkbundes Emil Rasch um eine bezahlbare Tapete für die steigende Anzahl von Sozialwohnungsbauprojekten herzustellen.

In seinem Vortrag “Freund oder Feind? – Das Bauhaus und die Tapete” wird Dr. Werner Möller von der Stiftung Bauhaus Dessau darlegen, wie sich die Bauhaus-Tapete unter Meyer und Mies van der Rohe entwickelt hat und wie die Institution seine Beziehung zur Wandverkleidung rechtfertigte. Und es wird darum gehen, wie etwas, das theoretisch für all das stand, was das Bauhaus eigentlich verändern wollte, sein erfolgreichstes Produkt werden konnte.

Freund oder Feind? – Das Bauhaus und die Tapete mit Dr. Werner Möller (Stiftung Bauhaus Dessau)

Mittwoch, 21. September 2011 @ 19.00 Uhr

Mies van der Rohe Haus, Oberseestraße 60, 13053 Berlin

mies van der rohe haus berlin

Mies van der Rohe Haus Berlin...

mies van der rohe haus berlin no wallpaper

.... keine Tapete.

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