Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion

Sechs Wochen nach der Eröffnung von Jugendstil bis Gegenwart präsentiert das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig eine Sonderausstellung, die Jugendstil bis Gegenwart nicht nur perfekt ergänzt, sondern auch viele der im letzten Teil der Dauerausstellung beleuchteten Themen vertieft.

Kuratiert vom Vitra Design Museum wurde Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion zum ersten Mal 2010 in Weil am Rhein gezeigt und war seitdem außerdem in Hannover und Gent zu sehen. Die Ausstellung umfasst mehr als 160 Stücke aus der Sammlung des Vitra Design Museums.

Die Hauptaussage ist klar: Gutes Design muss nicht kompliziert oder pompös sein. Doch das, was wirklich interessant ist, ist die tiefergehende Botschaft: Wie erreicht man Reduktion?

Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion definiert 11 mögliche Formen der Reduktion, die von Konstruktion und Logistik über Verdichtung bis hin zu Auflösung und Transparenz gehen. Dadurch soll deutlich gemacht werden, dass “reduziertes Design” nicht nur eine Frage der Ästhetik ist, sondern auch eine wichtige Rolle hinsichtlich der Kosten, Umweltverträglichkeit, Ethik und der Funktion eines Objektes spielt.

Die Ausstellung beleuchtet aber nicht nur auf wunderbare Weise das Thema Reduktion im Design, sondern ist mit Objekten und Designklassikern von u.a. Marcel Breuer, Michael Thonet, Charles & Ray Eames oder Gerrit Rietveld auch einfach eine wunderschöne Reise durch über ein Jahrhundert Designgeschichte.

Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion ist noch bis zum 16. September 2012 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig zu sehen.

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Korea im Fokus: Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling

Im Zuge des Rahmenprogrammes zur Ausstellung Entdeckung Korea! – Schätze aus deutschen Museen des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig zeigt das Museum am 5. April Kim Ki-duks Film Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling aus dem Jahr 2003.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling erzählt die Geschichte eines buddhistischen Mönches und erforscht auf bewegende Weise den menschlichen Geist, die Herausforderungen, denen wir uns alle irgendwann einmal stellen müssen, und die Reise, die wir alle antreten.

Die Unschuld des jungen Mönches im ersten Frühling entwickelt sich zu Liebe, Boshaftigkeit und Erleuchtung, bevor der Frühling in Form der Wiedergeburt zurückkehrt.

Abgesehen von der guten Geschichte bietet der Film wunderschöne Aufnahmen der Landschaften, die die Floßklause – also den Hauptschauplatz der Szenen – umgeben.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling läuft am 05.04.2012 um 20 Uhr im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig.

Eintritt 4,00 Euro (ermäßigt 2,00 Euro)

Korea in Focus Spring Summer Fall Winter and Spring

Korea im Fokus: Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling

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Bauhaus-Touren in Berlin 2012

2012 hat sich das Bauhaus-Archiv Berlin in einer neuen Kooperation mit art:berlin zusammengetan und eine Reihe von Exkursionen zum Thema Bauhaus durch Berlin und Umgebung organisiert.

Die Exkursionen finden zwar unabhängig vom kürzlich veröffentlichten Bauhaus Reisebuch. Weimar. Dessau. Berlin. statt, bieten aber die ideale Möglichkeit, die im Buch enthaltenen Informationen zur Geschichte und Bedeutung der Bauhaus-Architektur in Berlin zu vertiefen – und idealerweise auch das eigene Verständnis davon, was das Bauhaus ist und einmal war.

Die Exkursionen decken mit sechs verschiedenen Themen nicht nur Bauhaus-Architektur, sondern auch Modernismus sowie Aspekte der zeitgegenössischen Berliner Designkultur mit ab. Der überaus einladende Titel dieser speziellen Exkursion lautet “Berlin – Stadt des Designs: Zwischen Anspruch und Realität”.

Die Exkursionen finden in unregelmäßigen Abständen über den Frühling und frühen Sommer verteilt statt. Nähere Informationen sowie Daten und Preise gibt es unter www.bauhaus.de

Walter Gropius Grosssiedlung Siemensstadt Berlin

Teil von Walter Gropius' Beitrag zur Großsiedlung Siemensstadt Berlin

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Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig: Ohne das Leben wäre die Musik ein Irrtum

Am Freitagabend, den 13. April, präsentieren Studenten der Fachrichtung Jazz und Popularmusik der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” ihre eigenen Kompositionen.

Wir sind uns gerade nicht ganz sicher, ob der Titel des Abends – Ohne das Leben wäre die Musik ein Irrtum - auf irgendeine Weise mit den vorgestellten Arbeiten in Verbindung steht, aber wir können uns das gut vorstellen.

Der Abend umfasst selbstgeschriebene Lieder von Alice Wohlust, Arnfried Auge, Katharina Helmke, Fabian Kuss, Laura Hempel, Bianca Böhme, Christin Krause und Laura Wasniewski.

Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig: Ohne das Leben wäre die Musik ein Irrtum

13.04.  19:30 Uhr Großer Probesaal, Raum -1.33

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Ostern im Jägerhof 2012

Traditionell begrüßt das Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden den Frühling mit einem dreiwöchigen Programm aus Veranstaltungen, Konzerten, Lesungen – und natürlich bunt dekorierten Ostereiern.

Außerdem präsentiert das Museum in diesem Jahr eine besondere Ausstellung, die den “Dresdner Klöppelfrauen” gewidmet ist. Gezeigt werden historische und zeitgenössische Beispiele der Klöppelkunst; das Geschick der “Dresdner Klöppelfrauen” kann zudem beim regelmäßigen Schauklöppeln bewundert werden.

Das Museum für Sächsische Volkskunst, Jägerhof Köpckestraße 1, 01097 Dresden ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ostern im Jägerhof 2012 – Programm

Vorführungen, Shows und Aktivitäten rund ums Ei: Täglich von 10 bis 18 Uhr

24. März, 15 Uhr: Madame Rosa und die Märchen des Frühlings

31. März, 15 Uhr: “Frühlingsgefühle – Eine Zeitreise”. Der Radebeuler Kammerchor singt im Jägerhof

01. April, Palmsonntag, 11 Uhr: Frühlingskonzert mit den Sängerinnen Tanja Höft und Anna Piontkowsky

06. April, Karfreitag, 15 Uhr: ‚‚Passion Christi‘‘, das mechanische Figurentheater aus der Oberlausitz von 1830 – Kunstgespräch mit Dr. Igor A. Jenzen

07. April, 11 Uhr: Madame Rosa und die Märchen des Frühlings

07. April, 16 Uhr: Frühlingskonzert mit der Kammermusikvereinigung “Il passatempo” Dresden

08. April, Ostersonntag, 15 Uhr: Frühlingsliedersingen für jedermann mit Elke Birninger und Horst Berger an der Zither

09. April, Ostermontag, 16 Uhr: Frühlingslieder gesungen vom Männerchor Dresden-Striesen e.V.

15. April, 15 Uhr: Sorbische Osterbräuche – Geschichten aus der Lausitz vorgetragen von Roza Domascyna

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Führung: Das kenn’ ich noch! Bekanntes und unbekanntes Design des 20. Jahrhunderts

Das schöne an der neuen Dauerausstellung Jugendstil bis Gegenwart des GRASSI Museums für Angewandte Kunst zu Leipzig ist, dass viele der Ausstellungsstücke noch heute benutzt werden – was beweist, dass das Museum nicht nur verstaubte alte Objekte zu bieten hat, sondern auch kulturellen wie sozialen Wandel dokumentiert.

Am Donnerstag, den 22. März veranstaltet Sabine Epple, Kuratorin für Moderne, eine Führung durch die Abteilung des 20. Jahrhunderts der Ausstellung Jugendstil bis Gegenwart. Zusätzlich zur Vorstellung allgemein bekannter Objekte wie dem Panton Chair, Ludwig Mies van der Rohes Barcelona Chair oder den zahlreichen Bauhaus-Objekten, konzentriert sich die Führung auch auf die weniger bekannten Stücke. Wir denken da zum Beispiel an Ron Arads Schlafzimmer-/Schreibtischkombination aus Baugerüststangen.

Die Führung Das kenn’ ich noch! Bekanntes und unbekanntes Design des 20. Jahrhunderts findet am Donnerstag, den 22. März, um 16 Uhr statt.

tulip eero saarinen Grassi Museum for Applied Arts Leipzig Art Nouveau to Present

Arbeiten von Eero Saarinen in "Jugendstil bis Gegenwart" im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig

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Ethnologisches Museum Berlin: Indianische Moderne. Kunst aus Nordamerika

Ähnlich wie das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig mit Die paradiesischen Farben der Hölle. Neue Malerei aus Haiti: Préféte Duffaut & Frantz Zéphirin präsentiert das Ethnologische Museum Berlin zurzeit eine Ausstellung zeitgenössischer indianischer Kunst aus Nordamerika.

Mit etwa 160 Arbeiten, die seit 1970 entstanden sind, erforscht Indianische Moderne. Kunst aus Nordamerika das Thema nicht nur künstlerisch, sondern verspricht auch eine Reise durch die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas der letzten 50 Jahre.

Indianische Moderne. Kunst aus Nordamerika ist noch bis zum 28. Oktober 2012 im Ethnologischen Museum Berlin zu sehen.

Nähere Informationen gibt es unter: www.smb.museum

Norval Morrisseau  Ojibwa  Donnervogel Schamane und Erdmutter Acryl auf Leinwand ca 1985  Ethnologisches Museum SMB Foto Claudia Obrocki

Norval Morrisseau, Ojibwa "Donnervogel, Schamane und Erdmutter" Acryl auf Leinwand, ca. 1985 (© Ethnologisches Museum SMB. Foto: Claudia Obrocki)

Jaune Quick To See Smith Flathead Cree Shoshone Big Green Mischtechnik und Collage auf Papier  1992  Ethnologisches Museum SMB Foto Claudia Obrocki

Jaune Quick-To-See Smith, Flathead/Cree/Shoshone "Big Green" Mischtechnik und Collage auf Papier, 1992 (© Ethnologisches Museum SMB. Foto: Claudia Obrocki)

David Bradley Chippewa Pueblo Feast Day 2005 Acryl auf Leinwand 2005  Ethnologisches Museum SMB Foto Claudia Obrocki

David Bradley, Chippewa "Pueblo Feast Day 2005" Acryl auf Leinwand, 2005 (© Ethnologisches Museum SMB. Foto: Claudia Obrocki)

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Konzert im GRASSI Museum für Musikinstrumente: Wenn Engel musizieren

2012 begeht der Freiberger Dom sein 475-jähriges Reformationsjubiläum. Das GRASSI Museum für Musikinstrumente beteiligt sich an den Feierlichkeiten mit einem Konzert. Freiberger Musik des 16. und 17. Jahrhunderts wird am Samstag dem 31. März im GRASSI Museum erklingen.

Der Konzerttitel Wenn Engel musizieren spielt auf die 30 Engelsputten mit zeitgenössischen Originalmusikinstrumenten im Freiberger Dom an. 2007 hatte ein Team der Universität Leipzig um Veit Heller die Originalinstrumente nicht nur restauriert sondern auch 1:1 in Originaltechnik nachgebaut.

Am 31. März werden die chordae freybergensis diese Instrumente spielen.

GRASSI Museum für Musikinstrumente: Wenn Engel musizieren

31.03.2012 @ 19.30 Uhr

Eintritt 15,00 Euro (Ermäßigt 12,00 Euro)

chordae freybergensis

chordae freybergensis

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Grassi liest 2011: Leipziger Buchmesse im GRASSI Museum

Kaum ist der erste Schnee des Winters geschmolzen, kommt auch schon die Leipziger Buchmesse 2012. Und wie jedes Jahr haben die drei Leipziger GRASSI Museen ein abwechslungsreiches, interessantes und unterhaltsames Lesungsprogramm zusammengestellt.

Bei so einem weit gefächerten Programm kann die Auswahl von Favoriten naturgemäß nur einen sehr subjektiven Charakter haben. Und so gibt es nun statt einer Besprechnung einzelner Beiträge, die uns zwar ansprechen, anderen aber vielleicht weniger gefallen, zunächst eine vollständige Auflistung aller Kooperationen von GRASSI Museum und Leipziger Buchmesse.

Mehr Informationen zu den einzelnen Beiträgen werden wir in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Donnerstag, 15. März

18:00 Lesung mit Musik “Liber amicorum: Gedanken über Musik, Literatur und Kunst” (Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy)

18:00 Rudy Wiebe “Big Bear” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig)

19:30 Robert Löhr “Krieg der Sänger” (GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Zimeliensaal )

20:00 Andreas Kieling “Durchs wilde Deutschland. Von den Alpen bis zum Wattenmeer” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig)

21:00 Ingo Cesaro “Schatten der Engel” Lesung mit Orgelmusik (GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Zimeliensaal)

Freitag, 16. März

10:00 Brigitte Jünger “Käfersommer” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig )

12:00 Marcel Feige “I don’t have a gun – Die Lebensgeschichte des Kurt Cobain” (GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Zimeliensaal)

16:00 Regine Kölpin “Die Lebenspflückerin” (GRASSI Museum für Angewandte Kunst)

16:30 Heiko Postma “In Radebeul auf fremden Pfaden” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig)

18:00 Hadschi Halef Omar im Wilden Westen (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig)

19:30 Barbara Rütting “Was mir immer wieder auf die Beine hilft” (GRASSI Museum für Angewandte Kunst)

20:00 Birgit Lutz “Unterwegs mit wilden Kerlen. Eine Frau erobert die Arktis” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig )

Samstag, 17. März

19:30 Hellmuth Karasek “Soll das ein Witz sein?” (GRASSI Museum für Angewandte Kunst)

20:00 Konzert “New Zealand String Quartet mit Sopran Madeleine Pierard” (GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Zimeliensaal)

Sonntag, 18. März

15:00 Christian Moser “Karl May – Die ganze Wahrheit” (GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig)

grassi liest 2012

Grassi liest 2012

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GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig: Jugendstil bis Gegenwart – eröffnet!

Die Jahre der Planung und Organisation sind endlich vorbei.
Am 4. März hat das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig den letzten Teil seiner Dauerausstellung eröffnet: Jugendstil bis Gegenwart.

In den kommenden Wochen werden wir uns die Ausstellungen noch etwas genauer ansehen. Und fürs Erste gibt es eine kleine Fotogalerie.

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