Bauhaus Archiv Berlin: ON-TYPE – Texte zur Typografie

Nach der Sven-Temper-Ausstellung Raumbilder in der Galerie Hans-Peter Jochum, gibt es nun den nächsten Tipp für alle Berlin-Reisenden in den kommenden Wochen.

Bis zum 5. August zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die Ausstellung ON-TYPE – Texte zur Typografie, in der 100 Jahre Schriftgestaltung im deutschsprachigen Raum untersucht werden.

ON-TYPE – Texte zur Typografie wurde von Studenten der Fachhochschule Mainz konzipiert und präsentiert die Entwicklung von Font Design und Typografie sowohl chronologisch als auch im Kontext von sieben zentralen Themen, u.a. dem Einfluss des Deutschen Werkbundes, der Bedeutung der Typografie in Nazideutschland und den Auswirkungen der weiter voranschreitenden Digitalisierung.

Texte selbst liest man ja eher, das Ausstellungskonzept von ON-TYPE – Texte zur Typografie ist aber sehr interaktiv.

Die Wände der Ausstellungsflächen im Bauhaus-Archiv sind mit Papierblättern verziert, auf die Hintergrundtexte, Designerbiografien oder Beispiele wichtiger Schriftarten gedruckt sind. Besucher können diese Texte/Briefe nach Bedarf sammeln und ihren eigenen Katalog zusammenstellen.

Neben der Ausstellung hat das Bauhaus-Archiv auch ein Begleitprogramm mit Gesprächen und Voträgen organisiert.

ON-TYPE – Texte zur Typografie ist noch bis zum 5. August im Bauhaus-Archiv Berlin zu sehen.

Details gibt es unter www.bauhaus.de

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

Bauhaus Archiv Berlin ON-TYPE Texts on Typography

Bauhaus-Archiv Berlin: ON-TYPE - Texte zur Typografie

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GRASSI Museum für Musikinstrumente: BachFest – Vom rechten Thon

Im Rahmen des Bachfests 2013 zeigt das GRASSI Museum für Musikinstrumente wie früher Instrumente gestimmt wurden. Heutzutage kann ja jedes Smartphone ein Klavier stimmen. Aber wie hat man den richtigen Ton zu Bachs Zeiten hingekriegt?

Unter dem Titel “Vom rechten Thon” demonstrieren Dozenten der Fachrichtung Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater Leipzig eine Reihe von Techniken an Tasteninstumenten der damaligen Zeit. Moderiert wird der Abend von Veit Heller, die musikalische Unterstützung kommt von Eckhard Kuper.

Vom rechten Thon findet am 17. Juni 2913, 18.30 Uhr im GRASSI Museum für Musikinstrumente statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.bach-leipzig.de/bachfest

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Sven Temper: Raumbilder @ Galerie Hans-Peter Jochum Berlin

Noch bis zum 6. Juli zeigt die Galerie Hans-Peter Jochum Berlin die Ausstellung “Raumbilder” mit neuen und weniger neuen Arbeiten des Gewinners des Grassipreises der Sparkasse Leipzig 2012 Sven Temper.

Zu sehen sind nicht nur die Möbelentwürfe, für die er letztes Jahr auf der Grassimesse ausgezeichnet wurde, sondern auch weniger bekannte Beispiele seines künstlerischen Schaffens.

Die Ausstellung in Berlin ist ungezwungener als damals zur Grassimesse in Leipzig und erlaubt so auch ein entspannteres Entdecken der Arbeiten. Die Stücke können in situ erlebt werden und darum geht es Sven Temper ja auch.

Neben Sven Temper zeigt “Raumbilder” auch Arbeiten eines weiteren Grassimesse-”Alumnus”: der Absolventin der Burg Giebichenstein Halle Jennifer Dengler.

Die beiden hatten sich auf der Grassimesse kennengelernt und Sven lud Jennifer ein in der Galerie Hans-Peter Jochum mit auszustellen. Außerdem entwarf er ein Sideboard extra für Jennifers experimentelle Keramikkollektion “Out of the Box”.

Eine schöne Geschichte, oder? Fast so schön wie das Sideboard. Oder die Keramik.

Sven Temper: Raumbilder ist bis zum 6. Juli 2013 in der Galerie Hans-Peter Jochum, Knesebeckstraße 54, 10719 Berlin-Charlottenburg zu sehen.

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Andrea Brena: Armstricken

Im zeitgenössischen Design und der angewandten Kunst geht es nicht nur um das Entwickeln neuer Formen, sondern auch um die von neuen Herstellungsverfahren und das Experimentieren mit neuen Materialien.

Vor einigen Jahren gewann beispielsweise Hiawatha Seiffert für seine Schalen, die er aus ausrangierten Fahrradketten herstellte den Grassipreis der Sparkasse Leipzig. Wir fangen besser gar nicht erst an die Bandbreite von Materialien zu diskutieren, die man zurzeit in der Ausstellung “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” zu sehen bekommt.

Der in Eindhoven lebende italienische Designer Andrea Brena fertigt Objekte aus Kleidungsresten, indem er sie mit den Armen in eine Form strickt.

Auch wenn Andrea das Armstricken selbst nicht erfunden hat, so hat er das kuriose Hobby all derer, die es nie gelernt haben mit Stricknadeln umzugehen, doch in etwas Größeres überführt.

Armstricken ist ein überaus demokratischer Prozess, den jeder lernen kann, und für den es kaum mehr als zwei Arme und einige Stücken Material braucht. Das Resultat dieser Handarbeit ist eine Zusammensetzung verschiedener Materialien, die so einzigartig und anspruchsvoll, wie auch zart und vertraut erscheint. Da die Dichte des Gewebes in hohem Maße mit dem Umfang der Arme zusammenhängt, ist jedes Stück ganz direkt mit seinem Urheber verbunden.

Offensichtlich eignet sich das Armstricken nicht für die Massenproduktion, es ist aber ein wunderbar sozialer Prozess, der einlädt sich mit anderen zusammenzusetzen und Alltagsobjekte herzustellen – sei es ein Sofa, ein Teppich, eine Hängematte oder was auch immer. Theoretisch wäre es auch möglich Schuhe zu kreieren.

Andrea hat seine Technik auf verschiedenen europäischen Designfestivals vorgeführt und sie nicht nur im April auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt, sondern auch seinen ersten Workshop abgehalten und versucht allen Begeisterten die Geheimnisse des Armstrickens näher zu bringen.

Einige Eindrücke davon…

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: Andrea Brena armstrickend in Mailand

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: Andrea Brena bei der Arbeit...

andrea brena knitted army milan 2013

Möbelmesse Mailand: ... und einige Resultate des Arbeitsprozesses.

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Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Es ist wohl angemessen zu behaupten, bedenkt man welchen Einfluss Henry van de Veldes Zeit in Weimar auf die europäische Entwicklung des Designs und der Architektur hatte, dass diese Stadt in Thüringen ihn ziemlich hängen lässt.

1902 zog Henry van de Velde nach Weimar, um seine Position als Direktor der neu gegründeten Kunstgewerbeschule anzutreten und entwickelte dort seine Ideen zum “Neuen Stil” der Architektur und des Designs.

Als ausländischer Staatsangehöriger war Henry van de Velde während des Krieges gezwungen der Polizei in nervtötender Regelmäßigkeit Bericht zu erstatten. Zudem war er, und das war für van de Velde wohl das Schlimmste, dem andauernden Misstrauen und der Missbilligung seiner Mitmenschen ausgesetzt.

1915 gab van de Velde es schließlich auf und verließ Deutschland, um in sein Heimatland Belgien zurückzukehren. Dies allerdings nicht ohne vorher Walter Gropius als seinen Nachfolger in Weimar vorzuschlagen, was wiederum zu einer anderen Geschichte gehört.

Etwa hundert Jahre nachdem van de Velde Weimar verlassen hat und um die hundertfünfzig Jahre nach seiner Geburt, widmet die Stadt einem der wichtigsten Mitstreiter der europäischen Kunst-, Design- und Architekturgeschichte nun endlich eine umfangreiche Ausstellung.

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Mit ungefähr siebenhundert Exponaten ist “Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit” die umfangreichste van-de-Velde-Ausstellung, die jemals stattgefunden hat. Zu sehen ist eine breit gefächerte Erkundung dieses führenden Protagonisten des Umbruchs vom Historismus zur Moderne, der sich zur Jahrhundertwende ereignete. Eines Wechsels, der auch heute nachfühlbar ist und eine zentrale Rolle in den Diskursen der Kunst, des Designs und der Architektur spielt.

Henry van de Velde gilt als Anhänger des Konzepts “Gesamtkunstwerk”, und so umfasst auch sein Werk fast alle Medien: Metall- und Porzellanarbeiten, Holz- und Glasobjekte, Malereien sowie Dinge aus Ton und Leder etc…

“Leidenschaft, Funktion und Schönheit” zeigt van de Veldes Kreativität in all diesen Facetten, begleitet durch exemplarische Werke seiner Arbeit als Architekt und Möbeldesigner.

Das Resultat ist das faszinierende Portrait eines Mannes, der getrieben war von dem Glauben, dass es, neben den Dingen, die seine Zeitgenossen zu bieten hatten, andere und bessere Dinge geben müsse. Die Ausstellung stellt sich nicht ausreichend der Behandlung van de Veldes während der Kriegsjahre, doch wird die Bemühung um eine Wiedergutmachung sehr deutlich.

Die Ausstellung “Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit” läuft bis zum 23. Juni 2013 im Neuen Museum Weimar.

Sämtliche Details sind auf www.klassik-stiftung.de zu finden.

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

Neues Museum Weimar: Henry van de Velde. Leidenschaft, Funktion und Schönheit

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Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Bis 9. Juni 2013 ist im Völkerkunde Museum Herrnhut eine Fotografieausstellung zu sehen, die sich dem Stamm der “Crow” widmet – eine der größten Ansammlungen amerikanischen Indianer.

Die fotografischen Arbeiten von Gunter Jentzsch, “Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas”, erforschen nicht nur, wie sich traditionelle Kulturen in unserer modernen Welt repräsentieren. Sie sind auch ein Fest der indianischen Gesellschaft Amerikas und deren Erbe.

“Crow Fair. Powwow bei den Crow Indianern Montanas” kann bis zum 9. Juni im Völkerkundemuseum Herrnhut, Goethestraße 1, 02747 Herrnhut besichtigt werden.

Sämtliche Details sind auf www.voelkerkunde-herrnhut.de zu finden.

Völkerkundemuseum Herrnhut Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

Völkerkundemuseum Herrnhut: Crow Fair – Powwow bei den Crow Indianern Montanas

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GRASSI Museum für Angewandte Kunst: Starker Auftritt Experimentelles Schuhdesign

Die Entscheidung von Papst Franziskus seine eigenen schwarzen Schuhe statt der extra angefertigten roten Slipper zu tragen, ist nicht nur eine katholische Kuriosität, sondern auch ein sehr subtiles Zugeständnis an die kulturelle Bedeutung von Schuhwerk in der modernen Gesellschaft.

Bis zum 29. September 2013 gibt das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig mit der Ausstellung “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” einen Einblick in die vielseitige Natur dieser kulturellen Erscheinung.

Von Liza Snook vom virtualshoemuseum.com mit kuratiert, präsentiert “Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” über 200 Entwürfe von 150 Künstlern und Designern mit dem Ziel Schuhe in Bezug auf sieben verschiedene Themen, wie z.B. Kunst/Konvention/Kitsch, Reduktion oder Fetisch, zu erklären.

Wie bei allen guten Ausstellungen ist der zentrale Punkt, nicht die Objekte selbst, sondern was uns die Objekte mitteilen. Schuhe als Sozialkritik, Schuhe als ökologische Lösung, Schuhe als Zugeständnis an die eigene Identität…

Und nicht notwendigerweise Schuhe für den alltäglichen Gebrauch. Die Merhheit der Schuhe ist vielmehr Elton John 1976…

“Starker Auftritt – Experimentelles Schuhdesign” im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig endet am 29. September 2013.

Ergänzend zu der Ausstellung findet ein Rahmenprogramm statt.

Vollständige Informationen unter http://www.grassimuseum.de/veranstaltungen.0.html

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Eames by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz

All jenen, die nach einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Möbeldesigns von Charles und Ray Eames suchen als die der Dauerausstellung “Jugendstil bis Gegenwart“ im GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu Leipzig, sei ein Ausflug ins nahe Chemnitz empfohlen.

Bis zum 9. April 2013 findet im Wasserschloss Klaffenbach die Ausstellung “Eames by Vitra” statt. Die Ausstellung wird von Vitra kuratiert und bietet einen umfangreichen Überblick über die Stuhldesigns von zwei der wichtigsten Protagonisten des modernen Designs in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Angefangen bei ihren gebogenen Sperrholzstühlen aus den 1940er Jahren über die Draht, Kunststoff und Aluminium Stühle, beinhaltet “Eames by Vitra” außerdem Beispiele für so einzigartige Designklassiker wie die Liege La Chaise oder den Eames Lounge Chair.

Neben Beispielen der Möbeldesigns, findet der Besucher bei “Eames by Vitra” außerdem Fotos, Videos und Texte, die den Hintergrund zu ausgewählten Themen erklären und helfen, das Werk von Charles und Ray Eames in den Kontext ihrer Zeit einzuordnen.

Die Ausstellung kann in keinster Weise als Eames Retrospektive betrachtet werden, viel mehr handelt es sich um einen detaillierten Blick auf einen Aspekt der Arbeiten von Charles und Ray Eames.

Und um einen einen durchaus angenehmen Anreiz für einen Ausflug zu dem durchaus sehenswerten Wasserschloss Klaffenbach.

“Eames by Vitra” kann noch bis zum 9. April im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz gesehen werden.

Vollständige Informationen unter www.wasserschloss-klaffenbach.de

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Grassi liest 2013: Die Leipziger Buchmesse in den GRASSI Museen

Der Schnee lässt sich so langsam – ja, sehr langsam – wieder von der Sonne besiegen, hier und da sprießen ein paar Schneeglöckchen aus dem Boden… es muss mal wieder Buchmesse sein.

Und wieder einmal sind die drei Leipziger GRASSI Museen Veranstaltungsort einer Reihe von Lesungen und Events des jährlich zur Buchmesse stattfindenden Festivals “Leipzig liest”.

Wie üblich findet der größte Teil der Veranstaltungen im GRASSI Museum für Völkerkunde statt. Mit zehn Veranstaltungen in nur drei Tagen ist das Programm genauso abenteuerlich wie abwechslungsreich. Es reicht von der ersten deutschen Übersetzung von “Nellie Bly: In 72 Tagen um die Welt” über “Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod”, ein Reiseroman durch Frankreich und Haiti, bis zu “Armenien – Land am Ararat: Geschichte, Religion und Tradition”. Um nur drei zu nennen…

Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst und dem GRASSI Museum für Musikinstrumente ist das Tempo etwas geringer. Was nicht heißen soll, dass es die Qualität auch wäre.

Im Museum für Angewandte Kunst nimmt Wolfgang Geisthövel seine Leser in “Brasilien als und in der Literatur” mit auf eine Entdeckungsreise durch das literarische Brasilien, während Christine Kaufmann uns mit “Scheinweltfieber” mit hinter die Kulissen des Schauspielerberufs nimmt und bei “Vom Locken der Federn” Fiona Bennett auf ein viertel Jahrhundert als eine der besten deutschen Modedesignerinnen zurückblickt.

Etwas vorhersehbar, obwohl gleichsam beruhigend, ist, dass das Museum für Musikinstrumente das Richard Wagner Buch “Genie und Wahn. Die Lebensgeschichte des Richard Wagner” von Axel Brüggemann ins Programm aufgenommen hat. Daneben gibt es zwei, man kann sagen, instrumentenbasierte Events. In “Mythos Gitarre. Geschichte, Interpreten, Sternstunden” liest Hannes Fricke aus seiner Dokumentation über die Geschichte des wahrscheinlich zugänglichsten Saiteninstruments, während, um den 70. Geburtstag des Jazz Schlagzeugers Günter Baby Sommer zu feiern, das Museum einen Abend des musikalisch-literarischen Theaters “Günter Baby Sommer und das Räumliche der Musik. Ein musikalisch-literarisches Wissenschaftstheater” mit Friedrich Kettlitz, Oliver Schwerdt und Günter Baby Sommer präsentiert.

Das vollständige Programm aller Leipzig liest Veranstaltungen im GRASSI Museum zu Leipzig ist unter Leipzig Liest 2013 @ Grassi Museum Leipzig zu finden.

grassi liest 2013

Grassi liest 2013

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Hinter die Kulissen geschaut: Tag der offenen Tür im GRASSI Museum 2013

Am Sonntag, dem 3. März 2013 laden die drei GRASSI Museen Leipzig interessierte Besucher ein, einen Blick hinter normalerweise verschlossene Türen des Museums für Angewandte Kunst, des Museums für Völkerkunde und des Musikinstrumentemuseums zu werfen.

Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst konzentriert sich am Tag der offenen Tür auf das Thema Sammlungen und Ausstellungen. In einer Reihe von Präsentationen und Führungen erklären die Mitarbeiter wie eine Sammlung zusammenkommt, wie sie organisiert und gepflegt wird und dann von einer Sammlung zu einer (im besten Falle erfolgreichen) Ausstellung wird.

Das GRASSI Museum für Musikinstrumente bietet zwei spezielle Führungen an: eine führt durch die Studiensammlung und eine erforscht die geheime Welt der mechanischen Musikmaschinen.

Im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig können Besucher an diesem Tag den Restauratoren Johannes Thümmler, Carola Grundmann, Thomas Miethe und Uwe Grunwald über die Schultern schauen. Außerdem gibt es die Möglichkeit alle fünf Kontinente zu bereisen und zu erfahren wie das Museum seine umfangreiche Sammlung betreut und organisiert.

“Hinter die Kulissen geschaut” Tag der offenen Tür im GRASSI am 3. März 2013 von 10 bis 18 Uhr. Eintritt: € 4,50, bis 18 Jahre frei.

Das vollständige Programm gibt es hier.

Hinter die Kulissen geschaut Grassi Museums Open Day 2013

Hinter die Kulissen geschaut: Tag der offenen Tür im GRASSI 2013

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